Mosaik Weihnachtsfeier 2016

mosaik1Der Nikolaustag ist der Tag der kleinen Geschenke. Wir aber haben uns einfach darüber hinweggesetzt und haben den Mitarbeitern des Mosaiks wieder einmal ein ganz großes Geschenk gemacht, über das sie sich immer sehr freuen: die jährliche Weihnachtsfeier, die auch uns immer viel Spaß bereitet. Da beschwert sich niemand, wenn zu nachtschlafender Zeit aufgestanden werden muss, um möglichst vor 9.00 Uhr vor der HKK zu sein. Sonst gibt’s keine Parkplätze. Auch das Kuchenbacken wird klaglos erledigt, und alle fleißigen Damen übertreffen sich gegenseitig mit den Kuchen. Frau Hasenclever brachte sogar drei Kuchen. Aber es ist nicht nur das Kuchenbacken. Kisten mit Kerzenständern müssen vom Boden geholt werden, natürlich mit der Hilfe des Ehemannes, Tannengrün muss organisiert werden, damit die Tische hübsch gedeckt werden können, die Glitzersternchen werden zusammen mit den zusätzlichen Kuchen und Servietten in der Metro gekauft, und, und, und.

mosaik2Die Tische werden eingedeckt und wieder abgedeckt (ach, so viele Mitarbeiter haben wir ja gar nicht), Essen aufgetragen, mit den Tellern hin- und hergerannt, und dann muss natürlich auch wieder das abgegessene Geschirr in die Küche, damit es wieder an die Mosaik-Küche zurückgebracht werden kann. Zum Kaffee geschieht wieder das Gleiche. Wir dürfen den immer noch hungrigen Gästen die verschiedenen Kuchen anbieten und uns dabei durch die schmalen Gänge quetschen. Und alles macht uns Freude. Herr Hoehle sieht auch so aus, als ob ihm das Musizieren Spaß machte, und so sieht man an dem Tag nur frohe Gesichter. Ab und zu gibt’s auch mal ein wenig Zoff unter den Gästen, aber der vergeht sehr schnell wieder. Ganz zum Schluss wird mit Hilfe der Betreuer mit affenartiger Geschwindigkeit alles wieder abgebaut, und im Nu dürfen wir, innerlich sehr zufrieden, wieder nach Hause fahren.

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Nur auf Frau Pessel wartet auch zu Hause noch Arbeit, denn sie muss alle Kerzenständer von den restlichen Kerzen befreien, sie abwaschen und dann werden sie zum Jahresschlaf wieder von Herrn Pessel auf den Boden gebracht. Dort bleiben sie, bis sie im nächsten Jahr wieder zum Leben erweckt werden.

Gerda Buchholz

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